❥ 𝐟𝐨𝐫𝐜𝐞𝐝 𝐦𝐚𝐫𝐫𝐢𝐚𝐠𝐞 | 𝐦𝐚𝐟𝐢𝐚 | 𝐝𝐚𝐫𝐤 𝐫𝐨𝐦𝐚𝐧𝐜𝐞
„𝑈𝑚 𝑑𝑒𝑟 𝐸𝑙𝑖𝑡𝑒 𝑧𝑢 𝑒𝑛𝑡𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛, 𝑚𝑢𝑠𝑠𝑡 𝑑𝑢 𝑒𝑖𝑛 𝑇𝑒𝑖𝑙 𝑣𝑜𝑛 𝑖ℎ𝑟 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛."
Es ist nur all zu gut bekannt, dass in den Schatten von Los Angeles...
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DAS KLINGELN MEINES Handys riss mich aus meinen Gedanken. Stirnrunzelnd las ich den Namen des Anrufers und tippte dann ohne zu zögern auf annehmen.
„Hey Mom, alles okay?" Normalerweise rief sie nie gegen Nachmittag an, vor allem nicht weil sie wusste, dass meine Schicht in einer halben Stunde begann. „Hallo mein Schatz!", ertönte die warme Stimme meiner Mutter am anderen Ende der Leitung. „Ja, bei uns ist alles okay, mach dir keine Sorgen." Erleichtert atmete ich auf. „Tut mir auch leid, dass ich so spät anrufe. Ich weiß du musst bald los zur Arbeit, allerdings ist es wichtig und ich muss selber gleich los zur Spätschicht.", fuhr sie fort und im Hintergrund hörte ich das Klimpern ihrer Schlüssel. „Was gibts denn?" hakte ich nach und warf einen Blick auf die Uhr. So langsam sollte ich mich wirklich fertig machen...
„Es tut mir wirklich so leid dass ich dich damit belasten muss und ich tue es auch wirklich ungern, aber erinnerst du dich noch an den Schulausflug, von dem Alice dir vor ein paar Wochen erzählt hat?" Ich hörte das Unbehagen in der Stimme meiner Mutter und konnte mir schon denken, worauf das hinauslief. „Ja, klar... Sie war so begeistert dass sie gar nicht mehr aufgehört hat darüber zu reden.", bemerkte ich belustigt und musste beim Gedanken an meine kleine Schwester lächeln. „Lass mich raten, das kostet einen Haufen Geld?" fügte ich hinzu und meine Mutter seufzte hörbar.
„Ich hatte schon mit einer ordentliche Menge gerechnet, aber als heute Morgen der Brief kam, musste ich mich erstmal setzen... Selyse, du weißt wie ungern ich dich darum bitte und du hilfst uns sowieso schon so sehr, aber..." Sie verstummte. Auch ich seufzte nun, als ich hörte, wie bedrückt sie war. „Schon gut, Mom. Sie freut sich so darauf, ich würde ihr den Spaß ungern nehmen. Ich schicke dir das Geld sobald wie möglich." Langsam stand ich auf und durchquerte meine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung. Mom seufzte erleichtert auf. „Danke, mein Schatz. Ich habe wirklich gedacht, ich kriege es irgendwie zusammen aber ständig kommt irgendetwas dazu... Schulsachen, neue Klamotten, Bücher... Ich weiß wirklich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Ich bin schon froh, wenn ich es ohne Zusammenbruch zum Einkaufen schaffe."
Ihre Worte versetzten mir einen kleinen Stich. „Ist okay, Mom. Wirklich. Ich tue es gerne und ich weiß ja wie sehr du dir Mühe gibst, damit Alice alles hat was sie braucht.", fügte ich beschwichtigend hinzu. „Du bist ein Engel. Danke.", wiederholte Mom und ich konnte die Erleichterung deutlich hören. Mir wurde warm ums Herz. „Telefonieren wir morgen früh? Ich muss jetzt los...", fügte sie hinzu und ich hörte das Rascheln von Klamotten, vermutlich von ihrer Jacke. „Ja, machen wir. Ich muss auch bald los.", gab ich zurück und öffnete meinen Schrank, um darin nach meinem Arbeitsshirt zu kramen.
„Alles klar, dann hab einen schönen Abend! Ich hab dich lieb, mein Schatz." Ihre Worte ließen mich lächeln und ich hielt für einen Moment inne. „Bis morgen Mom, ich hab dich auch lieb.", erwiderte ich. Im nächsten Moment hatte sie auch schon aufgelegt. Ich legte mein Handy zur Seite und begann, mich fertig zu machen.
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