Kapitel 28.

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Pov. Cora
Da wir leider raus geschickt wurden, was Bruce etwas traurig stimmte da er anscheinend die Möglichkeiten hier mochte, bin ich jedenfalls auf den Markt gegangen. Wo ein wortwörtliches Buntes treiben herrschte, jeder lief kreuz und quer hierhin, dahin und dorthin.
Ich schaute mir mehrere Stände an, einer hatte Holzschmuck und ein anderer wieder rum Gemüse aus der Region. Dahinten sah ich einen Stand mit Kleidern und Stoff. Auch wenn es so viele Reize waren die meine Wahrnehmung nervten, war es wirklich schön hier. Mila würde es bestimmt gefallen, wobei sie es eher lustig finden würde sich in einen Panther zu verwandeln und Bastet zu spielen. Als ich so daran dachte musste ich schon grinsen, ich mochte Mila sie war manchmal zu Witzig und Stur. Sie wollte nix ausser ihrer Freiheit, doch sie ritt sich gerne noch weiter in ihre Probleme rein und verschlimmerte die Situation mit Shield. Aber so war sie nun mal, das war Mila, sie konnte nicht anders als Unruhe zu stiften auch wenn sie mir beteuerte ein Engel in ihrer Vergangenheit gewesen zu sein.

Grinsend schüttelte ich den Kopf und lief zurück zum Palast. Die Avengers standen da und unterhielten sich mit diesem T'challa. Ich war froh, das sie mir so schnell verziehen haben. Zumal ich nicht mal vollständig ihr Vertrauen hatte. Jedenfalls gesellte ich mich mit zu ihnen, wobei ich nicht mal zuhörte da ich es viel Spannender fand ihre Gedanken zu lesen. Ja selbst ich habe gerne mal Spaß mit meinen Kräften, nicht nur Mila.

Tony muss sich auch immer aufspielen! Dachte gerade Steve. Was ja auch passte nach dem ich hörte das die beiden nicht gerade beste Freunde waren. Was Bucky dachte konnte ich mir eigentlich denken. Natürlich dachte er an Steve, was zwischen den beiden war ist schon länger offiziell für das Team.
Natascha schaffte es wirklich an nichts zu denken. Wahrscheinlich hörte sie einfach zu. Genau so wie Clint. Aber naja kein Auftrag also machen sie auch nicht viel.
Diese Technik ist ein Wunderwerk. Ich muss dringend mehr herausfinden. Dachte Bruce. Er war schon die ganze Zeit fasziniert von der Technik hier.
Und Tony erzählte von Mila und anderen Dingen.

Als auf einmal Shuri zu uns gelaufen kam. „Also Mila ist weg.. sie hat sich verwandelt und ist abgehauen. Dabei könnte sie Aussetzer haben, in Ohnmacht fallen oder einen Anfall." meinte sie.

„Wenigsten hält sie uns auf Trab." schmunzelte Natascha. Sie mochte sie immer noch nicht wirklich. Wir liefen los als wir von dem Markt hörten wie alle riefen: „Wakanda über alles!" Alle warfen sich Blicke zu. Ich nickte als Zeichen das dass Milas Werk war. Wir rannten da hin und sahen ein auf gewühltes Volk. Jeder redete über Bastet und das sie wirklich da war. Mila hatte sich also wirklich als Bastet ausgegeben. Erneut musste ich Grinsen.

T'challa versuchte die Menschen zu beruhigen. Während wir weiter liefen, ich versuchte Milas Spur auf zu nehmen. Ich hatte mich ausnahmsweise verwandelt, normalerweise verwandelte ich mich eher ungern. Allein die Erinnerung an Hydra war grauenvoll. Und jedes mal, mit jeder Verwandelung sah ich was Hydra aus mir gemacht hatte. Auch wenn diese Fähigkeiten schön waren und praktisch, so hatten sie wie alles eine Schatten Seite.

Ich voraus mit meiner feinen Nase hatte ich bereits Milas Geruch aufgenommen. Doch ich verlor ihn als wir an einem Bach ankamen. Verdaa... Wieso wollte sie den so umbedingt alleine sein.

Pov. Mila
Entspannt lag ich auf einer Lichtung an einem Bach. Er plätscherte ruhig vor sich hin und nicht weit weg war ein kleiner Wasserfall und ein kleiner Teich. Ich vermutete Kaulquappen darin, außerdem zwitscherten Vögel über mir.

Ich hörte stimmen, die suchten mich also echt. Ich stand genervt auf lief in den Bach rein ein paar Meter Fluss aufwärts und dann auf der anderen Seite wieder raus.
Ich wollte niemanden sehen... einfach nur alleine sein. Ich setzte mich an einen Baum und verwandelte mich. Über mir eine riesen Baumkrone durch die die Sonne etwas durch schien. Neben mir krabbelten Armeisen von A nach B mit ihrem Essen und Erdklumpen.
Ich lächelte traurig, sie alle hielten immer zusammen. Da gab es keinen Verrat, jeder hatte nur eine Aufgabe und entweder man stirbt oder nicht. Sie müssen nicht so viel entscheiden wie wir, wo leben und tot von abhängig ist.
Sie sind alle eine riesengroße Familie.. da ist es ja nicht so schlimm wenn da mal einer weg stirbt. Ausser es ist die Königin, wenn ihre Mutter stirbt dann ist der Rest auf geschmissen. Wieso habe ich dann also überlebt. Wieso könnten sie mich damals nicht auch einfach töten. Nur weil mein verdammter Vater Tony Stark ist haben sie mich am Leben gelassen. Nur damit ich irgendwann meinen eigenen Vater töten kann. Nur wegen meinem Vater ist meine Mutter tot! Nur wegen diesem Arsch von Stark ist meine Mutter, die einzige Person in dem ganzen Universum die ich geliebt hatte (Cora ausgenommen), tot!

Innerlich wollte ich Tony seinen scheiß Kopf abreißen und den Rest seines Körper zerstückeln, aber ich konnte es nicht in die Tat um setzten. Ich konnte meinen Vater nicht töten. Denn genau das wollte Hydra doch! Das ich meinen Vater aus dem Weg räumte.
Tränen der Verzweiflung liefen meine Wangen runter. Als ich mich noch nicht an alles erinnern konnte war es ja noch einigermaßen leicht die Gefühle gegen über meiner toten Mutter zu unterdrücken. Doch jetzt, wo sich mein ganzen Leben in Sekunden vor meinem Auge abgespielt hatte.
Da hat mich eine Welle von Gefühlen mit gerissen. Nicht nur eine Welle, ein Tsunami der nicht zu bändigen ist. Wie bekamen das die normalen Menschen überhaupt hin?!

Die ganzen Trauer Phasen die ich damals in Sekunden gespürt hatte, von dem Zeitpunkt in dem meine Mutter zu Boden viel und sie mit Tränen in den Augen zu mir sah, bis zu dem Punkt wo alles Schwarz wurde.
Das alles wiederholte sich, wie als wäre sie gerade eben hier gestorben.
Das alles ist heute vor sechs Jahren passiert, heute an dem Tag der eigentlich bei jeden fröhlich gefeiert wird. Doch mein Geburtstag ist nicht fröhlich, nein ich hocke hier im Wald irgendwo in Wakanda heulend, weil meine Mutter an diesem Tag vor sechs Jahren gestorben ist!

Ich hatte längst meine Beine an mich gezogen und mein Gesicht in meinen Händen vergraben. Ich wollte nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen. Ich wollte einfach hier sitzen und um meine Mutter trauern, auch wenn ich das eigentlich fast jeden Tag gemacht habe seit ich frei von Hydra bin. Aber da hat mir noch so viel gefehlt. Mein zehnter Geburtstag zum Beispiel. Meine Mutter ist mit mir nach Las Vegas nur damit ich mal raus kam aus unserer Stadt und ich weiß noch wie wir ein Foto vor dem Las Vegas Schild gemacht haben. Das alles hatte ich heute zurückbekommen, alles was Hydra mir an Erinnerungen genommen hatte. Nur meine Mutter würden sie mir nie wieder geben. So viel war sicher...

Ich kann nur sagen Sorry. Ich hab mir mal wieder Zuviel Zeit genommen um das Kapi zu schreiben. Aber ich hab jetzt Ferien und da hab ich mein Gammelndes Ich zusammen gerafft und das Kapitel zu ende geschrieben. Das mit Las Vegas ist anlässlich meiner tollen Geschwister die gerade irgend wo in Las Vegas rum latschen (und sonst noch wo in Califonien und Nevada c.c Los Angeles wollten sie und San Francisco). Und mein Bruder hat sogar Geld gewonnen und will mir bestimmt nix ab geben! Ja meine Geschwister sind gemein. Aber meine Eltern haben gesagt wenn ich mein Abi schaffe fliegen wir auch in die Staaten also drückt mir die Daumen das ich in ein paar Jahren mein Abi schaffe!

Peace out aus Deutschland und noch nicht im Urlaub c.c

Ps. Ist mein momentanes Lieblingslied oben.

Mila Stark ~ Tonys Tochter (Marvel ff)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt