Kapitel 31.

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Pov. Mila
Wutentbrannt ging ich aus Furys Büro. Die Tür hinter mir laut zuknallen hörend lief ich den Flur entlang in dem ich die Zimmer vermutete. Irgendwann fragte ich dann doch einen Agent, diese Flure waren einfach ein Labyrinth! Ich bekam aber wenigstens schnell meine Antwort, was daran liegen könnte das ich etwas Grob war und den Unschuldigen Agent gegen die Wand gedrückt habe. Er war neu das sollte man eigentlich dazu sagen, sonst denkt man noch das Shield schlechte Agents hat, aber er war nunmal nicht neu er war definitiv älter und länger hier. Aber was will man auch schon gegen Telekinese anrichten. Schlechte Agents. Ich lief nun entspannt in die Richtung in die er gezeigt hat. Mittlerweile hatte ich mich auch einigermaßen wieder gefangen was meine Wut anging. Aber dennoch wie konnte sich dieser Fury bitte erlauben mir verdammte Mini Peilsender zu verpassen! Tickt der noch richtig?! Nein tut er nicht, da stimmte ich mir voll und ganz zu. Ich hatte nach 2 mal links abbiegen und dann noch mal Rechts endlich die Zimmer Abteilung gefunden. Ich machte willkürlich eine Tür auf und nach der dritten landete ich nicht in einen bewohntem Zimmer. Ich schmiss mich gemütlich aufs Bett, was sich allerdings als Fehler raus stellte. Hartes Bett, auf den Carrier waren die Betten weicher! Tja was machte ich jetzt. Ich war sauer auf Fury, aber auch müde vom Tag. Ich hatte zwar im Jet etwas geschlafen aber erholsamer Schlaf war was anderes.
Steve saß nämlich neben Tony weshalb sie auch die meiste Zeit über irgendwelche Scheiße diskutierten. Bucky neben Clint, sie beließen es bei etwas Smalltalk. Und Bruce erzählte Tasha wie toll es in Wakanda war und welch hochentwickelte Technologie sie dort hatten. Als wäre sie noch nie dort gewesen.

Mittlerweile starrte ich einfach die Decke an. Ich wusste nicht was ich anstellen sollte und hier rum zu schleichen ist vllt nicht so gut.
Schlussendlich entschied ich dann doch zu schlafen, was ich nach einer weiteren halben Stunde rumliegen schaffte. Endlich Schlaf...

Traum
„Mama, bin zuhause!" rief ich voller Freude. Heute wurde ich 13, es ist zwar keine so bedeutende Zahl wie 18 oder so aber dennoch war Geburtstag feiern immer toll.
Ich rannte hoch in mein Zimmer um mein Ranzen abzulegen. Dann sprang ich förmlich die Treppe runter. Da stand sie im Esszimmer. Meine Mama, die Braunen Haare und ihre Blauen Augen. Viele meinen immer ich sehe aus wie Mama aber das stimmt gar nicht. Meine Mama hatte nämlich Sommersprossen und ich nicht. Aber um nicht vom eigentlichen Thema abzukommen. Es gab Kuchen! Und nicht nur irgend einen gekauften Kuchen, oh nein das war Mamas Spezial Schokoladenkuchen mit Schokostücken und Bunten Streuseln! Etwas besseres gibt es nicht als diesen Kuchen. Da waren selbst die Geschenke neben sächlich. Klingt verrückt aber ist so. „Alles Gute meine Maus." Sie lächelte und ich wollte sie gerade in die Arme nehmen als es an der Tür klopfte. „Ich mach auf!" rief ich. Wahrscheinlich war es unser Nachbar Fred. Der wollte auch immer schnell gratulieren und dann wieder gehen. Ich lief also zur Tür und riss sie auf. Aber es war nicht Fred. Es waren Fremde Menschen in Schwarzen Klamotten, schnell versuchte ich die Tür wieder zu schließen. Aber sie waren viel stärker als ich. Rasch drangen sie in unser Haus ein hielten mich fest. Meine Mutter versuchte sich zu währen viel aber unsanft auf den Boden.
Der Raum war auch nicht ganz heil geblieben. Sachen lagen auf dem Boden und vor allem auch der gute Kuchen. Wie konnten sie es wagen den Kuchen runter zu werfen.

Auf einmal ertönte ein lauter Knall und ich zuckte zusammen. Ich schaute woher das kam. Einer der Fremden hatte eine Waffe in der Hand. Und ich sah wie meine Mutter sich schmerzverzerrt die Hände auf den Bauch drückte, darunter ihre Sachen die sich rot färbten.

Ich hatte nicht mitbekommen wie ich mich los gerissen hatte und zu ihr stürzte und angefangen hatte zu weinen. „Mama du kannst nicht einfach gehen.. ich rufe einen Krankenwagen und dann wird alles wieder gut.." schluchzte ich. Doch sie lächelte nur ihr liebevolles lächeln. „Du musst mich gehen lassen. Für mich ist es jetzt zu spät verstehst du.." sie holte schwer Luft. „Du bist stark und tapfer... das was auf dich zu kommt... das wird hart aber ... ich glaube fest an dich... ich habe dich so lieb" Nach dem sie das letzte Wort gesprochen hatte lächelte sie mir noch ein letztes mal zu bevor ihre Augen glasig und leer wurden. Erneut schluchzte ich laut auf.  Immer wieder rief ich nach ihr während die Fremden mich weg zogen. Vergebens versuchte ich mich zu währen. Niemals würde ich sie wieder sehen. 'Zum Glück' spürte ich kurz einen leichten Schmerz in meinem Arm und ich sank in die unendlichen Tiefen der Dunkelheit.
Traum Ende

Völlig schweißgebadet schreckte ich aus meinem Traum. Es würde nichts bringen mir einzureden das es nur ein Traum war, den es war kein Traum sondern eine Erinnerung. Erstaunlicherweise schmerzte mein Arm sogar leicht. Doch da war nichts als die Kleinen weißen Narben. Es war 4:32 Uhr zu dieser Zeit war niemand wach. Dennoch brauchte ich irgendwas was ich machen kann. Sonst würde ich gleich durch drehen. Ich zog also Trainingssachen an, die hier anscheinend in jeden Raum waren und suchte den passenden Trainingsraum. Ich irrte also erstmal in dieser riesengroßen Basis rum bis ich mal einen Wegweiser fand. Das es hier einen gab grenzte an ein Wunder! Ich versuchte mir so gut es geht einzuprägen wohin ich musste. Auch wenn ich mir die hälfte des Weges nicht gemerkt hatte und ich diesen Teil nach Gefühl gelaufen bin kam ich recht schnell an. Ich schaute auf die Uhr im Raum, 5:04 naja ne halbe Stunde.

Wie schon einmal schlug ich auf einen Boxsack ein. Immer und immer wieder. Ich weiß nicht wie lange ich das tat aber anscheinend eine ganze weile, den die Sonne war bereits auf gegangen und Steve kam bereits in den Raum. „Oh guten Morgen" meinte er überrascht mich so früh zu sehen. Ich schätzte es war nach 6 Uhr ungefähr. Da ich ihm keine Antwort gab sondern einfach weiter mit bloßer Hand auf den Sack schlug kam er zu mir. Irgendwann hielt er mein Handgelenk fest das ich nicht weiter damit schlagen konnte. „Lass mich los.." zischte ich kalt. „Nicht bevor du mir sagst was mit dir ist! Du schlägst mit bloßen Händen auf einen Boxsack und das anscheinend schon länger so blutig wie das alles hier hinten ist!" sagte er leicht entsetzt darüber das es mich nicht interessierte das meine Handrücken bluten. „Komm gehen wir zu Bruce.." er lächelte mich sanft an und zog mich vorsichtig von den Sack weg.

Total verspannt stand ich nun mitten im Labor und wartete auf Bruce der von Steve geholt wurde. Ich riss mich zusammen nicht die Fassung zu verlieren. Würde ich das tun wäre ich schwach und das wollte ich keinster weise sein!

Nochmal großes sry das so lang nichts kam. Aber ich musste lange überlegen denn es fehlt nicht mehr viel bis zum Schluss.

Und OMG Leuteee wir haben die 1K Votes geschafft! Ich bin gerade voll Happy. Ich hätte nie gedacht das ich mal so viele Votes bekomme ❤️❤️
Ich kann euch allen nur zu tiefst danken für alles :)

Und das neue Cover hat lufromuranus gemacht. :)

Mila Stark ~ Tonys Tochter (Marvel ff)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt