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-Taehyung-

Ich wachte auf, als ich eine Hand spürte, die mir durch die Haare strich.

Ich öffnete die Augen und sah Jungkook, der sofort zurückzuckte. "O-oh, Hyung... Ich wollte dich nicht aufwecken..."

Ich schüttelte den Kopf und schmiegte mich einfach an ihn. "Schon gut", murmelte ich in seine Halsbeuge und schloss die Augen.

"Konntest du schlafen?", fragte Jungkook mich leise.

"Ja", antwortete ich.

"Sehr gut." Ich hörte an seiner Stimme, dass er lächelte, und hob den Kopf, um dieses Lächeln betrachten zu können.

"Was ist mit Sayeon?", fragte ich nach einigen Minuten.

"Ich weiß nicht, was jetzt mit ihr ist." Jungkook seufzte. "Aber ich weiß jetzt, was ich für einen Fehler gemacht habe... Ich habe mich in ihr getäuscht. Sie hat versucht, dich aus meinem Leben zu drängen. Und als du plötzlich weg warst, habe ich gemerkt, wie schlimm es für mich ist, wenn du nicht da bist. Du bist schon so lange an meiner Seite und du gehörst einfach zu mir und den anderen. Ohne dich wäre mein Leben langweilig und ich habe auch nicht vor, dich wegen irgendeinem Mädchen links liegen zu lassen... Tut mir so Leid, dass ich ihr so blind vertraut habe-"

Ich hob eine Hand und legte sie auf seinen Mund. "Ist schon gut."

Er schüttelte den Kopf. "Ich weiß, dass es das nicht ist." Vorsichtig nahm er meinen Arm und strich sanft über den tiefen, entzündeten Schnitt.

"Deine Haut ist so schön. Zu wissen, dass du sie wegen mir kaputt machst, macht mich traurig." Seine Augen starrten in meine und ich konnte schwören, dass ich rot wurde.

"Tut mir leid." Ich setzte mich auf und wuschelte ihm durch die Haare. "Ich mach uns Frühstück, okay?"

"Nein", widersprach Jungkook und sprang auf. "Ich mach das!"

"Nein, ich!", widersprach ich und rannte ihm hinterher, als er zur Küche lief.

Lachend kamen wir beide dort an und er drehte sich grinsend zu mir um. "Ich war als erster hier, ich mache das!"

"Nein, ich will es machen!", protestierte ich.

"Du kannst nicht kochen und auch so kein Essen machen", stellte Kookie fest.

"Du bist gemein", schmollte ich. "Ich wollte nur-"

"Ich mach das jetzt! Du gehst zurück und legst dich wieder hin, ich glaube, die fehlt ein bisschen Schlaf." Jungkook kniff in meine Wange und ich streckte ihm die Zunge raus, gehorchte aber und ging zurück in unser Zimmer.

Dort hockte ich mich auf das Bett und starrte in der Gegend herum. Mein Blick fiel auf Jungkooks Handy, als das Display aufleuchtete.

Neugierig warf ich einen Blick darauf und als ich sah, von wem die Nachricht war, wollte ich dieser Person am liebsten per SMS einen Schlag in die Fresse schicken.

Unerlaubterweise entsperrte ich Jungkooks Handy und las die Nachricht.

An: Jungkookie
Von: Sayeon-_-
Kookie, es tut mir so wahnsinnig Leid.
Ich hatte nie vor, die Taehyung wegzunehmen. Ich bin nun einmal der Meinung, dass er dir nicht gut tut. Er liebt dich, Jungkook. Er ist depressiv. Kommst du damit klar, dass er sich zerstört? - Nein, es tut dir weh.
Deswegen musst du aufhören, an ihn zu denken.
Ich will nur das beste für dich.
Glaub mir doch.
Bitte melde dich, ich will über alles reden...

Ich verengte die Augen.

"Bitch", knurrte ich.

An: Sayeon-_-
Von: Jungkookie
Versteh es endlich. Es ist aus.
Es war ein Fehler, dich anzusprechen.
Melde dich nie wieder bei mir. Ich will dich nicht mehr sehen und auch nichts mehr von dir hören. Du hast mich verletzt und das ziemlich doll. Die Freundschaft mit Tae ist mir so unglaublich wichtig, ich kann nicht zulassen, dass du sie zerstörst.
Lösch meine Nummer und verschwinde aus meinem Leben.
Auf nimmer Wiedersehen, Sayeon.

방탄소년단 「Tomorrow」✔️Where stories live. Discover now