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Lorenzo Garcia

Seid dem wir losgefahren waren, merkte ich, dass sie etwas sagen wollte, doch sie ließ es sein und schwieg.

Was mir ganz gelegen kam, ich hatte nun echt kein Nerv für das unnötige Gelaber von der kleinen Schwester meines Freundes. Dazu hatte ich auch echt besseres zutun, wie mich beispielsweise auf die straße zu fokussieren.

Nach zehn Minuten Autofahrt ist Lorelai, mit dem Kopf an der Fensterscheibe gelehnt, eingepennt.

Ich lege meine Stirn in falten und starrte auf ihre Schuhe. Ich schaute ob sie dreckig waren und atmete erleichtert aus.

Wie es aussah hatte sie ihrer Schuhe gewaschen, oder sie hatte generell Saubere Schuhe.

Was auch immer es war, es war besser für sie gewesen.

Sie hatte ihre Beine auf den sitz gelegt, um es sich bequemer zu machen, nehme ich an.

Wären ihre Schuhe nicht Sauber, hätte ich ihre Beine mit einem rutsch hinunter gedrückt. Mir war es gleichgültig, ob sie davon wach werden könnte oder nicht.

Ich möchte keinen schmutz auf meinem Auto haben. Egal ob von innen oder von außen, dieser wagen bleibt immer sauber.

Die Musik die aus dem Lautsprecher des Autos kam, drehte ich ein wenig leiser, so dass es einen schlafenden Menschen nicht stören würde.

So fuhr ich mit der schlafenden Lorelai seid einer halben Ewigkeit durch die Gegend.

Mein kopf wippt zu I need a girl (Pt. 2) von Diddy und weiteren Künstlern, ein gutes Lied.

Lorelai schlief wie ein Bär. Ihr Mund stand offen und ich hörte ihr entspanntes atmen ganz genau, ein wunder das dieses Mädchen nicht das schnarchen anfing.

Eigentlich sollte ich sie wecken und bei sich zuhause ablassen, jedoch tat ich das nicht.

Bevor sie eingeschlafen war sah sie mehr als müde aus, weswegen ich sie ausschlafen ließ und durch die Gegend fuhr, bis sie sich dazu entschied aufzustehen.

Dies tat ich jedoch nur, weil sie den Jungs und mir geholfen hat und für uns um 4:00 morgens an einen Parkplatz gefahren kam.

Fürs aufstehen brauchte ich mich bei ihr nicht zu bedanken, laut Jakes aussagen hatte sie garnicht geschlafen.
So sah sie übrigens auch aus.

Starke augenringe, einen müden blick und das Wimpern zucken.

Dieses übermüdete auftreten war ihr Standard aussehen, was überhaupt nicht gesund war.

Sie denkt sie sei unsichtbar und es fällt keinem auf, dabei war sie alles aber garantiert nicht unsichtbar, auch wenn Madame das gerne so hätte.

Ich sehe zu ihr auf den Beifahrer Sitz und frage mich, was sie wohl wach hält.

Drogen und Alkohol? Hm nö, Lorelai sah nicht aus wie eine Kifferin.

Ein Junge? Ebenfalls Negativ.

Lorelai Smith hatte keine jungs in ihrem leben, außer ihren Bruder, ihrem Vater und ... ihrem Onkel?

𝐉𝐔𝐒𝐓 𝐇𝐄𝐑 𝐄𝐘𝐄𝐒 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt