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L O R E L A I S M I T H

Helle Sonnenstrahlen strahlten in mein Zimmer und kitzelten meine Nase, was mich das Gesicht verziehen ließ.

Ich setze mich auf und versuchte wach zu werden.

Mit verschwommener Sicht strecke ich mich vor unendlicher Müdigkeit.

Diese Nacht war definitiv nicht einer meiner besten. Ich hatte nicht gut geträumt, einen Alptraum der sich seit Wochen wiederholte.

Immer dasselbe.

Mom wird, in dem Kriegsgebiet in dem sie Fotos schoss, Opfer eines Angriffs. Schwer verletzt, bis sie stirbt —
und ich weinend aus meinem Traum gerissen werde.

Das wissen, das es tatsächlich so passieren könnte, lässt diesen Traum viel realer wirken.

So als wär es kein Traum.

Und heute, heute war es anders. Ein schlechtes Gefühl breitet sich in mir aus.

Heute wird was passieren.
Nur was?

Langsam stand ich von meinem bequemen Bett auf und sehe das das Bettzeug wieder bei mir lag.

Er hatte mich wieder zugedeckt.

Leicht lächelnd, über den Gedanken gehe ich in mein eigenes Badezimmer.

Davor nehme ich mir aber noch eine schwarze Named collective Jogger — die mir Mike bei Amazon bestellt hatte, und ein dunkel graues longsleeve aus meinem großen Schrank.

Mit den zusammen gefalteten Klamotten betrete ich schließlich mein dunkel gehaltenes Badezimmer.

Putze meine Zähne, und spüle meinen Mundraum anschließend mit Mundspülung.

Wasche mein Gesicht mit kaltem Wasser, Creme es mit meiner neuen Creme die Sia mir empfohlen hat ein und widme mich meinen Haaren.

„Was ist das bitte für ein Vogelnest?!", rede ich zu mir selbst, während ich versuche meine Haare in Ordnung zu bringen.

Ich binde mir mein schwarzes Haar anschließend zu einem hohen Zopf. Ich lasse noch ein paar Strähnen raus hängen und ziehe mir mein lockeres Outfit an.

Dazu meine schlichten — weißen Kuschel Socken.
So unfassbar bequem.

Ich verlasse das Badezimmer, und genau in dem Moment kam auch eine andere Person in mein Zimmer.

Lorenzo. Frisch geduscht, nur mit einem Handtuch an der Hüfte.

Ich schlucke, und laufe sofort rot an.

Ich sehe ihn an, er mich ebenfalls. Seinen Kopf schief gelegt, um mich besser mustern zu können.

Seine Haare fielen ihm nass über die Stirn. Wassertropfen Tropfen von seinem Haar auf seine braungebrannte Brust.

Er sieht so verdammt heiß aus. Zu heiß.

„Morgen", Murmel ich, bewege mich immer noch nicht vom Fleck. Keine Antwort.

„Du hättest mich nicht zu decken müssen", sagt er stattdessen. „Aber ... Dankeschön.".

„Kein Ding", versuche ich so locker wie möglich zu sagen.

Innerlich sprang ich gerade vor Freude.

Unsere kurze Unterhaltung war beendet und er kehrte mir den Rücken zu.

Geschockt halte ich mir die Hand vor den Mund. Nicht nur weil dort überall Kleine Kratzer auf dem Rücken waren, nein, er hatte sich ein Tattoo direkt unter dem Nacken, an seinem oberen Rücken Stechen lassen.

𝐉𝐔𝐒𝐓 𝐇𝐄𝐑 𝐄𝐘𝐄𝐒 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt