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Lorelai Smith

Die Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht was mich die Nase rümpfen ließ. Ich war seid sechs Uhr wach, seid dem liege ich auf meinem Balkon und genieße die Morgenstunden. Das Haus war erstaunlich still dafür das die jungs und Sia hier geschlafen haben.

Mit langsamen Schritten gehe ich die Treppe runter, rüber zur Küche.
Ich höre das brutzeln einer Pfanne.
Wer kocht denn da? Es roch auf jeden Fall himmlisch.

Im Wohnbereich Stoß ich direkt auf einen gedeckten Ess Tisch. Es war für zwei Personen gedeckt, es standen mehrere Platten mit Aufstrich, Gemüse, Obst und dips.
Steht da etwa eine Käse Platte? Ich liebe Käse.

Neugierig sah ich in die Küche. Dort stand Lorenzo.
Er wendete grad ein Omelett in der brutzelnden Pfanne, während die Pinke Kochschürze nicht gebunden an seinem breiten Oberkörper baumelte. Wahrscheinlich war ihm die Schürze meiner zierlich, kleinen Mutter zu klein.

Was mich aber nicht wirklich wundert. Meine Mutter ist 1.58 und Lorenzo 1.97 groß, dazu seinen breiten Brustumfang durchs Training - wo er in der Woche viermal hingeht, wie ich heraus fand.

Ich sehe zu dem lecker aussehenden Omelett was in der Pfanne am brutzeln war. Lorenzo sah dabei unfassbar heiß aus,  wie seine von Venen überzogenen arme das Omelett braten und wenden, sein konzentrierter Blick beim würzen.
Allgemein sah der heute besser aus als die Tage davor, ich mochte seine ungestylten Haare viel lieber.

„Hi" sage ich schmunzelnd und komme aus meinem kleinen Versteck raus. „
Hallo" erwiderte er abwesend. War alles in Ordnung?

„Pink steht dir Aufjeden Fall." versuchte ich smalltalk anzufangen.
„Findest du?", auch in seinem Gesicht bildet sich ein kleines Lächeln. Schnell nickte ich. Seine braune Haut und das Pink sahen grandios aus.

Dankend nickte er mir zu. „Wo sind die anderen?" „Mason bringt seine Cousine Medusa zum Flughafen, was auch noch eine Weile dauern könnte. Die andern haben Sia mit zu irgend einem Spiel genommen." beantwortete er meine Frage.

„Und was ist mit dir?" Kurz zögerte er doch gab mir Schlussendlich eine Wahrheits gemäße Antwort. „Ich wollte dich nicht alleine lassen, wegen gestern..." verstehend nickte ich. Es bedeutete mir viel, dass er mich nicht alleine lassen möchten. „Mike und Sia wollte bleiben, aber ich habe gesagt sie sollen gehen, weil ich noch was besprechen wollte.", erzählte er.

Oh okay.

„Dankeschön Lorenzo" „selbstverständlich. Ich meine das bin ich dir schließlich schuldig." „in wie fern?" , hake ich nach.
Er ist mir garnichts schuldig.
„Naja wir Jungs haben gesagt das wir auf dich aufpassen werden, ich hab dich als letztes gesehen und hätten wir uns nicht geküsst, hättest du kein Alkohol getrunken. Also ist es irgendwo meine Schuld", erzählt er irgendeinen bullshit ohne dabei luft zu nehmen. „und es tut mir so leid!", ergänzte er, was ich aber garnicht wirklich war nahm.

Er gab sich die Schuld? Das klingt so absurd, wenn er wüsste wie sehr dieser Kuss mir gefallen hat und wie froh ich darüber bin das er mein erster Kuss war, und nicht irgendein junge, weswegen ich mich lachen am Tisch fest hielt.

Das war so bescheuert und unsinnig, dass es mich zum Lachen brachte.

„Findest du das witzig?" fragte er, mit einem schiefen Blick musterte er mich, während er das Omelett auf zwei Tellern verteilen wollte.
„Ja, ich meine was redest du da für ein Unsinn." „Unsinn?", hakt er nach.
Ich gehe auf ihn zu, und nehme sein hübsches Gesicht in meine Hände.

𝐉𝐔𝐒𝐓 𝐇𝐄𝐑 𝐄𝐘𝐄𝐒 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt