Kapitel 39 - Bedürfnisse

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Niall erzählte den Rest des Weges über die Folgen von Färbemitteln für die Haare und warum drüber färben oft keine gute Idee war. Louis hatte sich noch nie die Haare gefärbt und hatte es auch nicht vor. Auch eine Beratung für den richtigen Umgang mit Haarfärbemitteln wollte er nicht anbieten. Entsprechend tangierte ihn das Thema auch nur peripher. Aber Niall quatschen zu hören war irgendwie schön. Unabhängig vom Thema. Und der schien genau zu wissen, dass ihm Leute oft nicht wirklich aufmerksam zuhörten. Aber es schien ihn kein bisschen zu stören. Es war ein bisschen, als würde Niall sich das hauptsächlich selbst erzählen und als würde er froh sein, Gesellschaft dabei zu haben, damit er in der Öffentlichkeit nicht immer so schräg angeguckt wurde. Louis ließ seine Gedanken einfach fließen, bis sie im Bahnhof ankamen. Und Niall quatschte. Beide waren sie zufrieden.

-

Maura stand neben dem Backshop im Bahnhof und balancierte zwei Becher und eine Tüte in der einen Hand, während sie mit der anderen mit ihrem Handy beschäftigt war.

"Ich sag dann Mal bis dann?", fragte Niall lächelnd.
"Danke, Niall. Echt. Es sollte ganz viele Leute wie dich geben.", seufzte Louis und knuddelte Niall durch.

"Ja, ich bin schon ein Herzchen. Pass auf dich auf, Mäuschen. Und komm schnell wieder.", drückte Niall ihn an sich, bevor er Maura zuwinkte, Louis nochmal an sich drückte und dann verschwand.

"Hi. Nimmst du Mal?", fragte Maura hektisch und packte Louis direkt voll mit ihrem Einkauf vom Backshop.

"Hi... Alles klar?", fragte Louis überrascht.
"Ja... Meine Eltern machen nur Stress. Alles gut. Ich muss denen kurz schreiben. Aber ich kriege das mit einer Hand nicht hin.", erklärte Maura und hielt ihr Handy nun mit beiden Händen fest.

"Was haben sie denn?"
"Äh... Die finden das Verhältnis meiner Einnahmen und Ausgaben nicht gerade ausgeglichen.", murmelte Maura mit roten Bäckchen.
"Du warst shoppen und hast mehr ausgegeben, als du hattest?", fragte Louis.
"Ich hab halt mein Geburtstagsgeschenk in zwei Wochen schon ausgegeben.."
"Äh..."
"Und das Weihnachtsgeschenk auch..."
"Bist du denn mit deiner Ausbeute zufrieden?"
"Oh ja. Sehr. Rebecca hat mir das Geld erst ausgelegt und sie hat mir echt coole Läden gezeigt. Wusstest du, dass es in Erotikshops mega schöne Unterwäsche gibt? Das ist der Hammer."
"Dann war es das wert. Du warst in einem Erotikshop Unterwäsche kaufen?", fragte Louis überrascht.
"Ja. Nicht nur... Aber auch..."
"Ach was?", fragte Louis breit grinsend.
"Grins nicht so doof. Ich hab halt keinen Freund und man hat halt Bedürfnissen."
"Du hast dir nen Dildo gekauft?"
"Ja. Und noch ein bisschen anderes."
"Klingt als wärst du hungrig in ein Lebensmittelgeschäft gegangen.."
"Das Prinzip ist das Gleiche."
"Toll... ich hätte auch gern sowas."
"Äh... Dann kauf?"
"Äh... Ich war noch nie in so einem Laden und in London -"
"Hast du genug Sex um nicht ans Einkaufen zu denken. Schon klar. Becca hat mir von einem Onlineshop erzählt. Lass uns da zusammen gucken. Dann bestellen wir es zu mir."
"Echt?"
"Klar."
"Oh cool. Danke.", lächelte Louis mit roten Bäckchen.
"Kein Problem. Vielleicht kriegen wir ja Rabatte, wenn wir viel bestellen.", überlegte Maura.
"Tolle Idee. Dann können wir deinen Geburtstag nächstes Jahr ausgeben."
"Ich sehe, wir verstehen uns.", lachte Maura.

-

Louis sah leuchtend grüne Augen in der Dunkelheit, spürte Hände über seine nackten Seiten fahren.

"Ich will dich.", hauchte Harrys Stimme in sein Ohr, bevor er ihm leicht in den Hals biss.
Louis lag da. Konnte sich nicht bewegen. Räkelte sich auf den Laken, als Harrys Hände immer weiter über seinen Körper streiften. Seine Lippen und seine Zunge sich dem Spiel der Hände schon bald anschlossen. Mal ganz leicht. Wie eine Feder. Aber dann wieder mit festen und bestimmten Bewegungen.

Louis keuchte. Teils kitzelten die Hände beinahe, teils war der starke Druck sehr angenehm. Den warmen Atem über die eigene Haut tanzen zu fühlen, die Kälte, wenn der Mund weiter wanderte und einen Hauch von Feuchtigkeit hinterlassen hatte... Louis wollte sich jede Bewegung einprägen.

Sein Atem ging zittrig, seine Hände krallten sich in die Laken, als Harry sich zwischen seine Beine hockte und seine tropfende Härte in die Hand nahm.

"Ich kann es kaum abwarten... Ich will dich unbedingt in mir spüren..", keuchte Louis abgehackt.
"Ich weiß, Baby, ich weiß...", hauchte Harry direkt an der Spitze, bevor er Louis in den Mund nahm.

"Aarhghhh! Das fühlt sich so gut an....", keuchte Louis, während Harry seinen Schwanz mit dem Mund bearbeitete und mit seinen Fingern zu seinem Eingang glitt.

"Spreiz deine Beine weiter für mich. Ich weiß, du brauchst es...", hauchte Harry und machte weiter, woraufhin Louis seine Beine zusätzlich anhob. Sein Becken kippte.

Harry wechselte. Leckte sein Loch und spielte mit der Hand träge an seinem Schwanz herum.

"Ich will dich in meinem Mund fühlen...", krächzte Louis, der seine Beine an den Oberschenkeln hoch hielt, damit Harry besser an ihn heran kam.

"Beim nächsten Mal wieder. Sorry, aber dich so zu sehen, macht mich echt verdammt an. Ich will dich jetzt gleich direkt ficken. Klar?", fragte Harry und stieß dann plötzlich zwei Finger sehr gezielt in ihn.

"Aaaah!", schrie Louis.
"Du magst es härter, was? Okay, du bist so weit.", entschied Harry, zog seine Finger zurück, zog Louis' Beine hoch auf seine Schultern und führte seinen Schwanz zu Louis' Eingang.

Der räkelte sich ihm beinahe schnurrend entgegen.
Und dann spürte er, wie Harry sich langsam in ihn presste.

"Mhm... Du bist so groß..."
"Was wohl einer der Gründe ist, warum du nicht genug bekommst, was?", grinste Harry und biss ihn leicht in einen Nippel.

"Argh...", schrie Louis auf und gefühlt zog sich sein ganzer Körper ekstatisch zusammen, als Harry fester in ihn stieß.

Es war so intensiv. Louis spürte sein Blut rauschen, sein Atem ging stoßweise, während er undefinierbare Laute von sich gab.

"Fuck.. du ziehst dich immer wieder um mich zusammen... Fuck...", stöhnte Harry in sein Ohr.

Louis vergaß sich völlig. Alles konzentrierte sich auf seinen Unterleib.

Und dann kam er. Laut schreiend, schwer atmend und spritzend.
Und wachte auf.

Da ist er wach.
Bis dann.
Viele Grüße ^⁠_⁠^

InnocentWo Geschichten leben. Entdecke jetzt