What a dream..or Barbatos?

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Xiao Pov:
Nachdem ich mehr oder weniger alles erzählt hatte bekam ich erstmal komplett unvorbereitet einen Crash-Kurs über Gefühle. Ich war mehr als nur überfordert mit all den Infos aber als ich aufzählen musste was ich dachte und was in meinem inneren passierte erhielt ich einen Schlag auf den Kopf. "Aua- Wofür war das denn jetzt?" Venti verschränkte die Arme vor der Brust und sah mich Kopfschüttelnd an. "Dafür das du so verdammt blind und blöd bist. Du weißt jetzt von Aethers Gefühlen, zumindest teilweise, und du stehst hier rum wie ein Seelie der sein Seeliegarten nicht mehr findet und nur darauf wartet das jemand kommt damit er sich in Bewegung setzt." Ich sah Venti an und dann in den Himmel. "Und was gedenkt der schlaue Gott jetzt zu sagen was ich tun sollte?" Ich weiß das ich mich wie ein kleines Kind aufführte aber ich hatte weder Ahnung von Liebe, von Beziehungen oder geschweige denn von Gefühlen und Menschen. Auch wenn ich ja zugegeben hab das mir Aethers Gesellschaft gut getan hatte. Aber das heißt ja noch lange nicht das ich in ihn verliebt war. Oder? Und sagte Aethers Geständnisse überhaupt alles aus? Ich hatte ihn mehr oder weniger dazu gezwungen, also wieso sollte das dann auch nicht gelogen sein? Oder war sich Venti dort so sicher weil er mehr wusste? Wegen all diesen Fragen sah ich Venti wieder an und hörte nur noch den Satz: "und deswegen geh zu ihm und rede mit ihm!" Perfekt. Was davor war hätte ich vielleicht doch auch hören sollen. Aber ich konnte mir das jetzt nicht anmerken lassen und nickte nur. "Na dann. Denk dran was ich gesagt hatte. Und! Verbocks nicht." Damit war Venti weg. Eigentlich wollte ich noch fragen wo ich hinsollte wenn ich fertig war aber das war jetzt zu spät. Ich überlegte wo Aether sein könnte und entschied dann einfach meinem 7 Instinkt zu vertrauen. Ich verschwand von der Stelle und tauchte so weit es ging vor dem verdammt riesigen Berg auf. Ist nicht so das es in Liyue nicht auch solche gäbe, nur das es davon viele gab und man sich einfach auf den nächstbesten begeben konnte und von da aus dann einfach weiterlaufen konnte. Hier war es einfach nur der verdammt große Berg ohne richtigen Aufgang. Aber nach 5 mal Teleportiere und 2 mal fluchen war ich endlich oben. Der Mond schien durch die Blätter von dem großen Pinken Fuchsbaum und ließ den Platz davor wie ein sternenmeer aussehen. Fragend sah ich mich um bis ich eine bekannte hohe Stimme hörte. Schnell wollte ich ihr hinterher als ich festgehalten Wurde. Schnell drehte ich mich um und hielt dem Angreifer mein Speer an den Hals. Es war eine Pinkhaarige Frau mit einem echt unheimlichen Lächeln auf den Lippen. "Na na. Hier oben wird nicht gekämpft. Aber es ist schon eine tolle Story. Der Held kommt zur Rettung seines Liebsten nach anfänglichem Scheitern." Sie drückte den Speer mit einer Hand runter und so sehr ich auch wollte, ich konnte ihn nicht wieder heben und steckte ihn dann geschlagen weg. "Was willst du von mir? Ich hab kein Interesse daran jetzt zu reden. Ich habs eilig." Sie sah mich immer noch lächelnd an aber drehte sich um. "Du hast vermutlich recht. Aber, denkst du nicht das es jetzt ein bisschen unhöflich währe nach der Reaktion jetzt einfach so reinzuplatzen?" Ich ging ein Schritt zurück und schüttelte den Kopf. "Lass mich in Ruhe." Sie kicherte und sah mich dann an als ob sie mich durchbohren wollte. "Ich halte dich hier nicht fest, du hättest jederzeit gehen können aber-" sie beugte sich vor und kam mir extrem nah. Ich wich wieder ein Schritt zurück und versuchte mich auf was anderes zu konzentrieren. "Aber du bist ja immer noch hier während jederzeit jemand sterben kann. Also wieso?" "Eh-" ich spannte mich am ganzen Körper an und lief einfach los. Sie hatte recht, warum diskutierte ich mit ihr wenn ich doch zu Aether wollte? Diese Frau- Nein. Egal konzentriere dich aufs Wesentliche. Ich drehte mich um und lief los. Schnell fand ich das Haus wo Aether und Paimon reingegangen wahren und lief leise die Flure entlang bis ich durch eine Tür ein Messer hörte was von irgendwo runtergenommen wurde. Ich hielt sofort an und drehte mich um und stand vor der Tür. Ohne zu überlegen machte ich sie auf, sah mich nach rechts und links um und fand ihn dann neben einem kleinen Tisch sitzen wo alle möglichen Sachen drauflagen. Schnell lief ich die paar Schritte zu ihm, kniete mich zu ihm runter, nahm sein Handgelenk mit dem Messer, zog es ihm vorsichtig aus der Hand und wischte mit meiner anderen freien Hand  seine Tränen weg bevor ich ihm einen kleinen Schlag auf den Kopf gab. "Mach das nie wieder, verstanden?" Mein Körper war bis auf die kleinsten Muskeln angespannt und mein Herz klopfte ungesund feste gegen mein Brustkorb als mein Gehirn langsam verarbeitete wovor ich Aether hier gerade bewart hatte, aber auch in welcher Situation wir uns gerade befanden. Normalerweise kannte ich ihn nur froh und glücklich. Es war selten das ich ihn fertig und so hilflos gesehen hatte. Selbst als er mich damals aus dem Drachengrat gerettet hatte hatte er nicht geweint. Und jetzt saß er hier an der Wand wie eine Maus in der Falle. "X..Xiao..." ich spürte an meiner Hand am Handgelenk das er anfing zu zittern und ohne lange zu überlegen nahm ich ihn, wenn auch extrem ungeschickt und etwas steif in den Arm und versuchte mich verzweifelt daran zu errinern was Morax gemacht hatte als ich traurig in seinen Armen lag. Ist ja nicht nur so das es knapp 2.000 Jahre her ist seit dem es das letzte mal passiert ist. Aber es schien die richtige Entscheidung gewesen zu sein denn Aether krallte sich schon fast regelrecht an mich und fing an zu weinen. Aus reinem Instinkt raus fing ich an mal kleinere oder größere Kreise über seinen Rücken zu ziehen und es schien zu helfen. Ich hielt ihn solange fest bis ich ein gleichmäßiges Atmen an meinem Ohr spürte, welches mir nicht nur eine angenehme Gänsehaut im Nacken bereitete, sondern mir auch sagte das er eingeschlafen war. Toll. Ein wenig unbeholfen hob ich ihn hoch und merkte erst da wie leicht er eigentlich war. Vorsichtig legte ich ihn ins Bett und deckte ihn zu. Währe das auch geschafft. Eigentlich wollte ich aufstehen und planlos im Raum rumstehen, aber im Schlaf griff Aether, wie auch immer er das schaffte, nach meiner Hand und hielt mich fest. Ich seuftze und kniete mich zu ihm runter an die Bettkannte. Während ich ihm beim schlafen zusah arbeitete mein Gehirn auf Hochtouren und versuchte einzelne Puzzelteile zusammenzusetzen. Dank Ventis Crash-Kurs, auch wenn ich nie gefragt hatte, konnte ich jetzt Situationen in der Vergangenheit beschreiben und endlich deuten, angefangen beim Rotwerden bei Osials Kampf, über die Nacht auf der Statue in Mondstadt und das Laternenritual und am Schluss jetzt sein Geständniss? War das wirklich eins? Wenn man es so sieht hatte ich ihn am Ende nur solange festgehalten bis er es mir sagte. Ob es richtig war wusste ich immer noch nicht. Aber das war jetzt Nebensache. Nachdenklich sah ich das Messer in meiner Hand an und auch wenn ich wusste das Aether es nicht zum ersten Mal getan hätte fragte ich mich immer noch wie soetwas überhaupt zustande kommen konnte. War seine Seele einfach empfindlicher als meine? Wie lange war er jetzt schon hier in Teyvat? Über ein Jahr auf jeden Fall. War er frustriert weil er seine Schwester immer noch nicht gefunden hatte? War das wirklich ein Grund? Ich wusste es nicht. Als ich vom Messer auf den Arm von Aether sah juckte es mich doch in den Fingern wo er noch seine Narben hatte. Halt stop Xiao. Das geht dich nix an. Rein-Gar-Nix! Und dennoch spürte ich eine gewisse Errinerung in meinem Gehirn auflodern von der ich dachte sie währe endlich weg.

-------Flashback---------

Ich sah nach oben auf den Hügel wo meine Hydro-Schwester stand. Bonanus sah in den Himmel und hatte die Augen geschlossen. Neben uns lagen ein Haufen toter Monster und wir beide waren blutüberströmt. Ich sah mich nach meinen anderen Geschwistern um und fand sie wie sie auf uns zugelaufen kamen. Menogias, mein Geo-Bruder, nahm mich plötzlich an der Hand und ich sah ihn fragend an während Indarias meine Pyro-Schwester langsam zu Bonanus hochging. Bosacius, mein Elektro-Bruder stand einfach nur daneben. Ich verstand nicht was hier vor sich ging und versuchte auch zu Bonanus zu kommen aber Menogias hielt mich fest. "Lass es. Es ist nicht sicher hier" als ob es irgendwo gerade sicher währe.
Fragend sah ich zu Indarias und Bonanus hoch welche sich beide ansahen und ihre Yaksah-Masken in den Händen hielten, dann passierte alles relativ schnell und doch kam es mir so vor als würde es in Zeitlupe verlaufen. Über uns am Himmel erschien ein heftig, Lila Gewitter, ausgelöst von niemand anderem als von Ei und Makoto persönlich. Wir wussten das es hieß, wenn sich ein Gott näherte, das wir fliehen mussten aber als ich wieder zu meinem Schwestern sah hatten sie ihre Waffen in der Hand, Bonanus ihren Bogen und Indarias ihr Buch. Wollten sie kämpfen? Ich wollte was rufen aber meine Stimme schien wie weggeblasen zu sein. Der Griff von Menogias verstärkte sich plötzlich und ehe ich mich versah erhellten ein blauer und roter Lichtstrahl die Gegend. Die beiden hatte ihre Masken aufgezogen und reitzten ihre Kräfte bis zum äußersten. Ich wusste das die sterben würden wenn es so weiterging aber ich konnte weder vor noch zurück, es war als würde mein Körper mir nicht gehorchen, als währe ich gelähmt und könnte nur zusehen wie durch die Kraft der Masken und Göttlichen Augen ihre Haut sich langsam anfing aufzulösen. Die Hitze durch Pyro und das heiße Wasser durch Hydro schien sie zu verdampfen. Ich verstand nicht wieso sie das taten und wollte zu ihnen aber so sehr ich mich auch wehrte, mein Bruder war stärker als ich und so verließen einzelne Tränen meine Augen und ich hielt mein Speer fest in der Hand. Blut lief aus all ihren Wunden heraus und sie konnten ihre Waffen kaum noch halten. Als ihre Masken nicht mehr auf ihren Geischtern hielten war dort nichts mehr von ihren Gesichtern zu sehen. Man sah direkt auf ihre Wangenknochen und ihre Augen standen hervor weil die Haut um sie herrum abgefallen war. Und sie weinten. Während Bonanus als erste in dir Knie sank und der Lichtstrahl um sie herrum aufhörte Formen Indarias Lippen noch den Satz: "Es tut uns Leid..schafft es ohne uns" Bevor auch Sie Kraftlos zu Boden ging und Ihre Augen sich für immer schlossen. Ich wollte zu Ihnen laufen, wollte es nicht wahrhaben, aber ich wurde von Menogias uns Bosacius jetzt beiden festgehalten, als wieder Lila Blitze den Himmel erhellten. Beide zogen mich mit und das letzte was ich sah waren ihre Leichen auf welche das wenige Sonnenlicht fiel, als würde es ihnen die Letze Ruhe geben.

---------Flashback ende-------

Das war die letze Errinerung an beide. Ich hatte mit angesehen wie sie starben und erst viel später hatte ich erklärt bekommen wieso es ausgerechnet so passiert war. Aber da war es schon zu spät. Und jetzt schien sich alles zu wiederholen. Ich hatte jemanden in mein Leben gelassen der sich auch jeden Moment umbringen könnte. Aber dieses mal wusste ich bescheid und versuchte alles um es zu verhindern. Ich strich vorsichtig mit meinem Fingerspitzen über Aethers Unterarm wo die Haut so weich war wie das Fell von einer Katze, wenn nicht sogar weicher. Ich sah kurz nach draußen und der Mond schien sanft durchs Fenster hinein. Ich entschied wach zu bleiben bis sich Aether dazu entschied auch aufzustehen. Danach würde das nächste ein Rätsel bleiben.

Aether Pov in einem Traum:
Ich lief und lief immer weiter vor irgendwas weg. Ich wusste noch nichtmal vor was ich davon lief, aber ich konnte mich auch nicht umdrehen um nachzuschauen. Ich erreichte die Tore Mondstadts und lief weiter. Die Stadt war wie ausgestorben, es war niemand da. Oben an der statue von Venti angekommen wollte ich gerade weiterlaufen als ich gegen jemanden lief und nach hinten stolperte. Dieser jemand drehte sich um und ich sah das es Venti war. Aber nicht so wie ich ihn kannte. Eher so wie die Statue. Er hatte eine weiße Kaputze auf welche an ein extrem kurzes Oberteil angenäht war. Dazu hatte er noch eine kurze Hose an und weiße Flügel. Die Muster an seinen Beinen und seinem Bauch waren anscheinend auch neu. "Hat der Wind dich endlich hierhingeführt.." ich ging einen Schritt zurück und sah ihn an. Es war nicht mehr Venti, jetzt stand Barbatos vor mir. "Wo bin ich? Was ist das Ding was mich verfolgt?" Ich sah ihn an aber er antwortete nicht sondern stieg nur in den Himmel. "Hör auf dein Herz und nicht auf deinen Kopf wenn du bei ihm bist"

I know what i'm doing. {Xiao x Aether}Donde viven las historias. Descúbrelo ahora