Kapitel 56 - The Whisky Bar.

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Blair’s Sicht. (JA RICHTIG GELESEN WHOOP-WHOOP) 

Ich will euch jetzt so eine Sicht davon geben was in Blair’s und Melissa’s Leben so vorgeht, was sie so erleben und so weiter. Nach diesem Kapitel gibt es dann auch ein Kapitel von Melissa’s Sicht, nur damit ihr Bescheid weißt. Ich liebe euch, ihr wisst das ♡ Peace out 🐳

Morgen konnte ich endlich gemeinsam mit Melissa zu Kathe fahren. Ganz ehrlich, seit sie in London lebt habe ich sie nicht mehr gesehen und auch wenn ich Melissa sehr liebe, ich vermisste die Zeit mit Kathe. Natürlich hatte ich auch andere Freunde/Freundinnen neben Mel und Kathe, aber sie waren immer noch meine beste Freundinnen und daran würde sich -hoffentlich- nie was ändern. 

“Hast du deine Sachen gepackt, baby?“ ich fühlte Emilius Arme um meine Hüfte und seinen warmen Oberkörper gegen mein Rücken gedrückt.“Jap! Hosen, T-shirts, Kleider -da ich ja nicht wissen kann was wir alles dort machen werden-, Schuhe, einen Bikini—“ 

“Im Oktober?“ fragte er grinsend und ich konnte sein Atem auf mir spüren.“JA! Wer weiß ob sie nicht vielleicht ein Whirlpool haben oder sowas.“ ich hörte ihn kichern und er küsste sanft meine Wange was mich wiederum erschaudern ließ, auf eine gute Art. Emilius und ich wohnten nun seit ungefähr einem halben Jahr zusammen und es lief alles wirklich toll. Emilius passte irgendwie perfekt zu mir. Er zeigte mir immer seine Liebe, er war immer da für mich und er war immer offen über alles was in unserer Beziehung passierte. Wir waren glücklich. 

“Ich werde dich vermissen..“ flüsterte er und fing an leicht meinen Nacken zu küssen. Er hinterließ kleine Küsse auf meine Schlüsselbeine, runter zur Beginn meiner Brüste und schließlich wieder zurück zu meinem Nacken.“Ich werde dich…auch vermissen.“ mein Atem stockte mir ein wenig, als er anfing an einer besonderen Stelle -an meinem Nacken natürlich- zu saugen und ich ließ einen kleinen Seufzer der Erregung aus. Seine Lippen fühlten sich einfach so toll an meinem Körper an.

“Ich wünschte ich könnte wieder mit dir schlafen, aber das geht nicht. Ich muss jetzt zur Arbeit.“ er küsste noch einmal schnell meine Wangen und ließ mich dann schließlich los, wobei ich sofort die Wärme seines Körpers vermisste. 

Emilius arbeitete neben dem College als Barkeeper, deshalb muss er ständig am Abend arbeiten und belegt seine Klassen erst ab 10. Eigentlich störte mich das ja nie, weil wir dadurch das wir zusammen lebten immer genug Zeit für einander hatten, aber jetzt grade störte es mich echt und auch meine Vagina.“Fein, wenn du unbedingt gehen musst.“ er grinste mich noch ein letztes Mal an und gab mir ein Kuss, bevor er aus der Tür mit einer Tasche voll seiner Arbeitsklamotten verschwand. 

Nachdem die Tür ins Schloss fiel, rief ich gleich Melissa an um sie zu fragen ob sie Lust auf einen Horror-Abend mit mir hätte. Früher haben wir solche Dinge immer gemeinsam gemacht. Kathe würde sich irgendeinen unnötigen Film aussuchen, ich immer irgendein Horrorfilm oder Actionfilm und Melissa immer irgendeine Romance. 

“Hey Mel, Lust auf ein Horror Abend?“ ich lief im Zimmer herum, während ich auf meine Fingernägel rum kaute -eine komische Angewohnheit die ich seit neustem habe- und dann sah ich Emilius’ Tasche auf den Boden. Dieser Volltrottel hat seine Trainingstasche anstatt seiner Arbeitstasche mitgenommen.“Nein tut mir Leid, ich hab heute ein Date, aber ich hol dich morgen in der Früh ab, okay? Dann können wir gleich zusammen zum Flughafen fahren.“ schlug sie lieb vor, vergass aber wie so oft eine wichtige Sache bei dem Ganzen. 

“Süße, wie willst du mich abholen, wenn du kein Auto hast?“ ich konnte deutlich durch’s Telefon ihren Gesichtsausdruck mir vorstellen wie ihr ein Licht über dem Kopf anging und sie realisierte, dass ich Recht hatte.“Stimmt, dann hol du mich lieber ab.“ schlug sie vor und ich seufzte. Natürlich, was sonst.“Süße, ich habe auch kein Auto. Aber ich werde einfach Lius bitten uns zu fahren.“ 

“Okaydokay, ich muss jetzt aber wirklich los, ich habe mal gelesen, dass man Männer öfters warten lassen soll, aber ich bin schon 45 Minuten zu spät.“ Gott, sie ist so…dämlich. Sie wirkte wie eine normale 17jährige Teenagerin, aber sie war bereits 21.“Okay dann beeil dich, bye.“ schnell legte ich auf und steckte mein Handy in meine Hosentasche, bevor ich Lius’ Arbeitsklamotten nahm und aus der Tür ging. 

Unten rief ich mir ein Taxi und fuhr bis zur Bar wo Lius arbeitete, weil dieser wunderschöner Idiot nicht einmal dazu im Stande ist seine richtige Tasche mitzunehmen.“Danke, das passt so.“ sagte ich, als ich aus dem Wagen stieg und die Tür hinter mir zu schlug. Das rote Licht von ‚The Whisky Bar‘ (Ist wirklich eine Bar in America, hab’s gegoogelt) stach heraus und ich lief schnell über die Straße um ins Bar zu kommen. Draußen stand wie immer an einem Freitagabend der Türsteher Toby, weil da hier nicht eine gewöhnliche Bar war, sondern hier kamen wirklich nur Leute rein die so aussahen, als würden sie entweder viel Geld reinschaffen oder viele Kunden anlocken. 

Aber es war tatsächlich eine sehr coole und tolle Bar. 

“Hey Toby. Kann ich kurz zu Lius?“ er schien sehr überrascht sein mich zu sehen und seine schon sehr gesteiften Muskeln in diesem schwarzen T-shirt wurden noch steifer.“Äh-ähm, ich denke nicht, nein.“ ich sah ihm verwirrt entgegen.“Was?“ fragte ich mit ebenso verwirrter Stimme wie Aussehen und er räusperte sich unter meinem Blick. Als er nichts sagen wollte, ergriff ich die Chance seiner Ungewissheit und stürmte in die Bar. 

Sofort weiteten sich meine Augen und die Tasche viel mir vor Schock aus der Hand. Das konnte doch nicht sein…

Love me Badboy.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt