15. oder von Verarschungen und bitteren Enttäuschungen

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Außen hui und innen pfui

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"Das war so süß!" Er kicherte: "Ein erwachsener Mann sollte nicht süß sein." Ich zuckte mit den Schultern: "Selber Schuld, wenn du solche Schnulzentexte dichtest." Harry sah jetzt zu Louis welcher aufseufzte: "Harry..." Das klang komisch. Es klang negativ. Das klang nicht überzeugt. Zusammengefasst: das klang gar nicht gut.

C H L O É

Ich starrte ihn mit vor Angst weit aufgerissenen Augen an, und wartete darauf, was jetzt käme. Er wischte sich langsam die Tränen aus dem Gesicht... Okay, länger konnte er das echt nicht mehr ziehen. Und jetzt fing er an zu lachen. Sein ganzer Körper schüttelte sich, und ich fing schon an etwas an seinem Geisteszustand zu zweifeln, bis er endlich erklärte: "Ihr solltet mal eure Gesichter sehen! Das hätte man filmen müssen." Perplex starrte ich zu ihm, bis ich herausbrachte: "Du hast uns verarscht?!" Louis nickte kichernd und ließ sich einfach zu Boden fallen, dort wo er gerade eben noch gestanden hatte. Harry rief entrüstet: "Scheisse, das war total unfair von dir! Weißt du was ich gerade für Angst hatte? Ich dachte schon du würdest sie zurück zum Hotel schicken oder so." Tja, daran hatte ich nicht gedacht. Ich hatte daran gedacht, dass die Freundschaft der Jungs zu Bruch gegangen wäre, und die Band sich dann getrennt hätte. Harry wäre plötzlich ohne alles dagestanden und wäre so am Ende, weil er seine Freunde vermisst, dass er als Depressionen bekäme. Und daran wäre ich schuld. Louis seufzte nur glücklich und zwängte sich zwischen uns auf die Couch. Dann legte er je einen Arm um unsere Schultern und meinte: "Ach, wennschon würde ich El anbetteln, dass Sie Chloé aufnimmt. Oh, du musst sie ja noch kennen lernen! Wie wäre es heute noch?" Harry räusperte sich: "Wir müssen noch zu Paul, er will noch was mit uns klären." Louis nickte: "Okay, dann können wir auf dem Rückweg El und was zu Essen mitnehmen, dann lernt Chloé meine Freundin auch mal kennen." Ich nickte einverstanden, Harry stimmte auch zu, und ich wartete darauf, was jetzt passieren würde. Natürlich erwartete ich nicht, dass eine Kuh durch die Decke fiel, aber dennoch würde doch was passieren. Oder? Nach etlichen Minuten war noch nichts passiert, und ich fragte Louis: "Willst du sonst noch was mit uns besprechen?" Er überlegte kurz und meinte fröhlich: "Hm, nein. Nein, ich glaube nicht. Und ihr?" Wir schüttelten beide unsere Köpfe, und ich sah Harry an, dass auch er darauf wartete, bis mein Bruder endlich verschwand. Nicht dass ich ihn nicht liebte, und all das, aber trotzdem, war es etwas irritierend, wenn er einfach mal hier sass. Er bewegte sich immer noch nicht. Vielleicht hätte ich ihn doch in die Klapse bringen müssen. Ich wollte nicht gemein wirken, weswegen ich die Klappe hielt, aber irgendwann hielt ich es nicht mehr aus, und genau in diesem Moment stand Harry entnervt auf und zog Louis vom Sofa: "Du kannst so nervig sein!" Louis fing nur an wie ein verrückter zu lachen und lief aus dem Wohnzimmer. Harry schubste mich zurück in die weichen Kissen und drückte ohne Vorwarnung seine Lippen auf meine. Naja, was hätte er auch machen sollen, wäre wohl etwas komisch gekommen, wenn er es mir angekündigt hätte, aber trotzdem kam es unerwartet. Ich fuhr durch seine langen Locken, die sich so seidig weich anfühlten, und verlor mich in den Berührungen. Bis er gemeiner Weise anfing mich zu kitzeln.

Ich versuchte das Lachen zu unterdrücken, aber es funktionierte einfach nicht und ich Wand mich bald verzweifelt unter ihm. Er lachte auch, jedoch vor Schadenfreude, und ich versuchte irgendwie seine Hände von mir wegzubekommen. Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass da ein ausgewachsener Mann auf mir saß, der auch nicht so wenige Muskeln hatte. Ich rollte mich ruckartig herum, sodass Harry vom Sofa geschmissen wurde und er mich runterzog. Mit einem dumpfen Geräusch schlug ich auf dem Boden auf. Nein, nicht auf dem Boden, sondern auf Harry. Er keuchte erstickt und ich musste jetzt selber lachen, zum Glück nicht mehr weil ich gekitzelt wurde, sondern weil es einfach so lustig war. Harry hatte sein Gesicht verzogen und da ich auf ihm lag, sah das ganze nur noch komischer aus. Ich rollte mich von ihm runter und er krächzte: "Das Walross ist gestrandet." Empört schoss mein Oberkörper hoch, jedoch musste ich mit Bedauern feststellen, dass direkt über meinem Kopf diese verdammte Tischplatte war, weshalb ich wieder auf den Boden zurücksackte und leise wimmerte. Sowas könnte ja auch nur mir passieren! Harry fing nur an noch lauter zu lachen und ich rollte mich zu einer Kugel zusammen, meinen Kopf zwischen den Händen haltend. Irgendwann bemerkte Harry, dass die Situation gar nicht so lustig war, wie sein Lachen sie darstellte, und zog mich unter dem Tisch hervor, bevor er meine Hände vom Kopf nahm: "Lo, ist es wirklich so schli-" er unterbrach sich selber und hob mich dann hoch. Mein Freund drückte mich an seine Brust und brachte mich ins Bad, wo er mich dann auf dem Klodeckel absetzte und dann einen Waschlappen befeuchtete. Er tupfte an meiner Stirn herum, worauf ich das erste Mal kurz zurückzuckte und er leise murmelte: "Entschuldigung." Ich lächelte ihn nur an, da es nicht mehr ganz so weh tat. Als er fertig war, drückte er mir noch einen kurzen liebevollen Kuss auf die Stirn und erklärte dann traurig: "Wir sollten jetzt gehen, sonst kommen wir noch zu spät." Ich nickte und er sagte den Jungs Bescheid, sodass sie schon bald weg waren.

Perrie kam aus Zayns Zimmer, nur mit einem Bademantel bekleidet, und fragte: "Na, was wollen wir zwei hübschen jetzt machen?" Ich musste so heftig lachen, dass ich erst einmal gar nichts sagen könnte, sondern mich nur auf dem Sofa kugelte. Sie verstand nicht, und nach einer langen Zeit konnte ich endlich erklären: "Ah, das hörte sich gerade wie eine Anmache an, vor allem weil du nur den Bademantel an hast!" Sie sah erschrocken an sich runter, musste aber auch lachen, und so bildeten wir zusammen zwei Kugeln, die hin und her rollten. Als wir uns dann mal beruhigt hatten, überlegten wir jedoch ernsthaft, ohne perverse Gedanken, was wir jetzt machen sollten, und beschlossen einfach mal in den Pool draußen im Garten zu gehen, obwohl es jetzt nicht das ideale Wetter war. Niemand war da, und sie wollte unbedingt einmal meine Flosse sehen, außerdem vermisste ich es, mit ihr schwimmen zu können, anstatt immer nur in der Badewanne zu liegen. Wir rannten also sofort in unsere Zimmer, schnappte uns Badesachen und trafen uns dann am Pool. Da ich schon früher da gewesen war, prang ich schon rein, und das altbekannte Kribbeln setzte ein. Ich ließ mich zufrieden sinken, bis meine Flosse fertig ausgebildet war, und schwamm dann mit kräftigen Zügen durch den Pool. Es war nicht so schön wie das mehr, aber um einiges besser als die kleine Badewanne, in die meine Flosse nicht einmal hineinpasste. Bald kam auch Perrie dazu, und ich zog sie durch den Pool, da sie nicht so schnell war wie ich, jedoch war auch meine Geschwindigkeit in dem engen Raum begrenzt. Als wir uns wieder gegenüberstanden, quietschte Sie aufgeregt und fiel mir um den Hals: "Maan, das war so cool! Das sollten wir öfters machen. Vielleicht können wir ja mal an den Strand gehen, wäre das nicht geil?" Ich nickte aufgeregt und wir fingen an zu planen, was wir noch alles machen könnten. Leider sollte vielleicht niemand anderes mit, denn nur Perrie wusste ja davon.

Wir planschten eine ganze Weile noch im Wasser herum und vergaßen dabei ganz die Zeit, denn bald hörten wir die Terassentür aufgehen und wie Liam rief: "Perrie, Chloé, wieso seid ihr bei diesem Wetter im Pool?" Ich versuchte panisch meine Flosse aus seiner Sichtweite zu bringen, und konzentrierte mich statt auf seine Worte, darauf den Fischschwanz verschwinden zu lassen. Glücklicherweise funktionierte es, bevor er am Beckenrand stand und uns beiden je eine Hand reichte: "Wir haben Besuch mitgebracht." Sein Gesicht verzog sich, und ich fragte mich, wer es denn war. Bei El würde er wohl kaum so reagieren, oder?

Als wir wieder drinnen waren, sah ich eine hübsche Brünette auf dem Sofa sitzen, die mir von den unzähligen Bildern die Lou mir gezeigt hatte, bekannt vorkam. Wir umarmten uns sofort gegenseitig und stellten uns vor. Sie war mir somit von Anfang an sympathisch. Kurz nach Niall, der ebenfalls, wie Liam, einen leidenden Gesichtsaudruck aufgesetzt hatte, kam Harry, der meinem Blick aus dem Weg ging. L Hinter sich an der Hand führte er eine schlanke Blondine, die eher als Clown hätte durchgehen können, mit dem Makeup im Gesicht. sofort erkannte ich sie: Taylor Swift. (Nichts gegen alle Taylor Fans, ich mag sie schon, aber in dieser Geschichte ist sie nunmal so) Aber was wollte sie hier?!

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Hey Leute.... Ich hoffe euch gefällt die Story noch (gerade hat es ja nicht so viel mit dem eigentlichen Geheimnis zu tun) aber da kommt schon noch was. Es hat ja schon einen Grund, wieso sie ne Meerjungfrau is xD)... Jedenfalls hab ich noch ne neue Story angefangen, die ich nämlich gerade auf Instagram (storys_deutsch) poste. Sie heißt 'Still waters run deep' und ist keine FanFiction, wird ähnlich wie meine Story 'Opposites attract' aber doch wieder ganz anders! Hoffe ich jedenfalls 😂 Was ich eigentlich damit sagen will, kommen wir mal zum Punkt, es wäre schön wenn ihr sie euch mal anschaut, vielleicht gefällt sie euch ja! Weiterhin noch viel Spaß mit dieser Story! LG eure Lieneke

⍟ Secrets ⍟ (A Harry Styles Fanfiction)Where stories live. Discover now